Tauchkurs 2018 startet

Der Tauchclub Ratisbona startet mit einem Anfängerkurs CMAS* in die Saison 2018. Der Kurs beginnt am 2.2. um 19.30 Uhr. Treffpunkt ist am Haupteingang des Westbads.

Anmeldungen werden per Mail an entgegengenommen.

Bericht Ausbilder-Tagung 2017

Zur Ausbildertagung des BLTV begaben sich Johannes Ante (TL2), Manfred Altendorfer (TL2), Roni Gläser (TL2), Heike Schwerdtner (TL1, ATL2) und Holger Theine (TrC) am Samstag den 14.10.17 nach Sonthofen.
Die Veranstaltung wurde ausgerichtet vom Allgäu Tauchclub Immenstadt und begann um 10.00 Uhr. Daher mussten wir bereits um 6.00 Uhr morgens in Regensburg losfahren.

Nach der obligatorischen Begrüßung durch unser Vereinsmitglied und BLTV-Präsident Dieter Popel begannen diverse Vorträge, unter anderem zu den Themen Süßwasserbiologie durch den BLTV-Sachabteilungsleiter Uwe Scherner und über Dekompression durch den Resortleiter Rebreathertauchen Lothar Becker.
Uwe Scherner ist Diplom-Biologe und bietet im Raum Traunstein immer wieder die 2 tägigen SK Süßwasserbiologie an, welche für die TrC Ausbildung als Voraussetzung benötigt werden. Die Ausschreibungen werden auf der Homepage des BLTV veröffentlicht. Für Interessierte lohnt sich also hin und wieder ein Blick.

Highlight, zumindest aus Sicht des TCR, war die anschließende Übergabe der Sachabteilung Apnoe durch Dieter Popel an unsere Apnoeleiterin Heike Schwerdtner.
Heike hat in den vergangen Jahren unsere vereinsinterne Apnoeabteilung erfolgreich aufgebaut und über die Grenzen von Regensburg bekannt gemacht. Wir können sicher sein, dass das Apnoetauchen beim BLTV durch ihr Engagement nur profitieren wird.
Stellvertretend für die Apnoe-TL‘s des BLTV gratulierte Stephan Endraß zur Ernennung auf diesen Posten.

Nächstes Jahr findet die Ausbildertagung im bayerischen Coburg statt. Die Ausschreibung wird im laufe des ersten Halbjahres 18 über den BLTV veröffentlicht.
Für das Jahr 2019 ist der Veranstaltungsort noch nicht festgelegt, vielleicht könnte der TC Ratisbona mal wieder als Ausrichter auftreten. Wer weiß?

Regensburg, 15.10.17
Holger Theine
TCR Schriftführer

Apnoe am Blue Hole, Sinai

Wendy Timmermans

On the coast of the Sinai desert lays a small village called Dahab, where the famous Blue Hole is located in the Red Sea. An international community of freedivers plunges into the deep, diving on one breath up to depths of 93 meter. Several times a year I co-organise competitions in this amazing place. This picture was taken during the last edition showing athlete Heike Schwerdtner on the final part of the ascend accompanied by safety freedivers and judges and spectators awaiting on the surface.

Druckausgleichsworkshop, 24.06.17 am Murner See

Druckausgleich für Apnoe

Druckausgleichsworkshop, 24.06.17 am Murner See

Welcher Apnoetaucher oder welche Apnoetaucherin kennt es nicht: Den verzweifelten Versuch den Druckausgleich noch hinzubekommen. Bei dem einen beginnt das Problem schon nach wenigen Metern, bei anderen erst jenseits der 20 m. Mit klassischem Valsalva ist bei Apnoe mangels Luftnachschub schnell Schluss. Dann ist ein geradezu akrobatisches Zusammenspiel von Zunge, Gaumensegel und Glottis gefragt. Wie das geht, lernte ich beim Druckausgleichsworkshop.

Der Druckausgleichsworkshop geleitet von Heike Schwerdtner Apnoe**** und Apnoe TL und Jens Stötzner, einer der TOP-Freediver in Deutschland, gab ambitionierten Apnoe-Tauchern die Gelegenheit ihre Druckausgleichstechniken zu verfeinern. Er fand am Samstag den 24.06.17 zum zweiten Mal am Murner See statt. Dabei waren diesmal Stephan Lehmann, Mike Börner, Sabrina Linn, Martin Michallek, Michael Kreiling, Narciso Quijano Fraile und ich, Peter Siwon.

Es begann mit einer theoretischen Einführung in die physiologischen Hintergründe der Druckausgleichstechniken. Bildmaterial, das Heike beim HNO-Arzt abgestaubt hatte, verschafften den Teilnehmern anschauliche Einblicke in das Innenleben von Kopf und Hals. Anschließend wurde mit Hilfe von Ballons die willentliche Steuerung von Gaumensegel und Glottis geübt. Was von außen aussah wie ein Kindergeburtstag waren tatsächlich sehr anspruchsvolle Körperübungen, die viel Konzentration erforderten: Ballon aufblasen, Rachen mit Gaumensegel verschließen und dann durch die Nase atmen ohne dass Luft aus dem Luftballon entweicht. Gaumensegel in neutrale Position bringen und durch Mund und Nase ausatmen. Ausatmen, Restluft mit einem MMM-Ton in die Backen pumpen, Glottis schließen und dann Druckausgleich mit den Backen oder durch Frenzeln. Es war durchaus erheitern, die konzentrierten Gesichter zu betrachten und die teilweise seltsamen Töne zu hören, die die Übenden produzierten.

Nach Theorie und Trockenübungen ging es nach einer Vorbereitungsgymnastik ins Wasser. An den Bojen wurde nun im Wechsel geübt. Um den Trainingseffekt für große Tiefen zu erhalten, ohne tief tauchen zu müssen, wurde die Tiefe dadurch simuliert, dass mit ausgeatmeter Lunge (FRC, Functional Residual Volume) getaucht wurde. FRC bedeutet, dass vor dem Abtauchen passiv, also nicht forciert, ausgeatmet wird. Das entspricht etwa dem normalen Ausatmen im Alltag ohne Belastung. Damit steht nur etwa das halbe Luftvolumen zur Verfügung, was den Druckausgleich schon in geringen Tiefen erschwert. Allerdings ist Vorsicht angesagt, denn dadurch ist die Lunge schon auch bei geringen Tiefen von wenigen Metern einer erhöhten Belastung ausgesetzt. Behutsame Bewegungsabläufe, langsames Vortasten in die Tiefe und verantwortungsvolle Sicherung sind unbedingt erforderlich, um unnötigen Risiken vorzubeugen.

Nach fast zwei Stunden intensiven Übens und vielfältigen Aha-Erlebnissen schloss der Workshop mit einem durchweg positiven Feedback und Dank an die beiden Trainer. Prädikat: Empfehlenswert.

Also: Immer schön Druck ausgleichen

Euer Peter Siwon, Apnoe ****, TCR Regensburg

TCR – Freitaucher auf der Suche nach dem Azure Window (Malta – Gozo)

(Bericht von Stephan Lehmann)

Die Vorhut startete am 08.06.17 die Reise auf die Insel Gozo mit 6 Paar Flossen und 2 Monoflossen im Schlepptau. Nach einer fast zehnstündigen Anreise erkundeten sie am nächsten Tag schon einmal vorab die Tauchbasis sowie die nahe gelegenen Tauchspots. Überglücklich waren wir, die 6 Freitaucher, nach den unterschiedlichsten Transferzeiten am 10.06.17 abends wiedervereint.

Um dem Alltagsstress zu entfliehen ließen wir es am Sonntag gemütlich angehen. Antje, unser tiefen-entspannter Tauchguide, wies uns in die Tauchbasis ein und, nachdem alle Formalitäten beendet waren, brachen wir zu Fuß mit kompletter Ausrüstung 3 km in Richtung Westen zum Eintauchen auf. Beim Eintauchen konnten wir uns weiter entspannen und fanden schnell den berüchtigten „Bearded Fire Worm“, ein harmloser, schöner Unterwassertausendfüßler. Um die Seele weiter ankommen zu lassen, wollten zwei in der Sonne träumen, der Rest versüßte sich den Tag mit Eiskaffee.

Am nächsten Tag starteten wir früh morgens mit Yoga und Atemübungen um fit für die Freitauchgänge zu sein. Um den Blutdruck hochzutreiben, stärkten wir uns bei einem ausgiebigen Frühstück immer mit Kaffee, Omelett und Obstbuffet. Schnell konnten wir dadurch auch den Koch Guiseppe für uns gewinnen, der uns am 3. Tag persönlich das Omelett an den Tisch brachte. Der heutige Tauchspot war das Blue Hole mit dem Coral Garden in der Nähe des Azure Windows, dem Wahrzeichen von Gozo. Wir hatten davon gehört, dass das Azure Window im Frühjahr eingestürzt ist und wollten uns vergewissern, dass es nicht wieder aufgetaucht ist. Tatsächlich war es oberhalb der Wasseroberfläche nicht mehr zu sehen.

Doch wo geht so ein riesiger Steinhaufen hin?

Na klar, das Meer holt ihn sich. Also schauten wir unter Wasser bis auf 18m und entdeckten dort ein paradiesisches Labyrinth aus Steinhaufen zum Durchtauchen. Weitere Highlights an diesem Spot waren die engen Höhlen und das kleine „Blue Hole“, in dem man aus dem Nichts auftauchen konnte. An den restlichen Tagen erkundeten wir mit den abenteuerlichen Jeepfahrten Wracks, Höhlen und Buchten vom Feinsten.

Auch unter Wasser kann man die Aussicht auf dem Azure Window genießen. Foto: Mike Börner – Die rollende Kamera

 

Bei den Tieftauchgängen bereiteten uns Antje und Heike sehr gut auf die bevorstehende **/***-Prüfung vor, wodurch sie problemlos gemeistert wurde. Mike brauchte als Anreiz nur ein paar Höhlen um die Angst der Tiefe hinter sich zu lassen.

Am 17.06.17 verabschiedeten sich die Nachzügler von der Vorhut, die noch eine weitere Woche zum Mountainbiken und Freitauchen blieb.

Da diese unvergessliche Woche allen viel zu kurz war, wurden bereits Pläne geschmiedet um nächstes Jahr das Freitauchen mit einem Segeltörn zu verbinden.

Tauchkurs 2017 startet

Der Tauchclub Ratisbona startet mit einem Anfängerkurs CMAS* in die Jubiläumssaison 2017. Der Kurs beginnt am 3.2. um 19.30 Uhr. Treffpunkt ist am Haupteingang des Westbads.

Anmeldungen werden per Mail an entgegengenommen.

 

 

Delphine gesichtet im Westbad

diw1Viele unserer Apnoeisten haben immer über das sehr elegant aussehende Tauchen mit Monoflosse geredet. Einige von uns hatten sich so ein cooles Teil gekauft, andere haben es ausprobiert. Aber das Tauchen mit Monoflosse setzt eine andere Technik, einen anderen Bewegungsablauf, ähnlich dem Delphinschwimmen als das Tauchen mit zwei Flossen voraus. Jens Stötzner, der fast immer mit der Monoflosse zum Training erschien, hat uns schon viele Tipps  gegeben. Ja, wir hatten mit der Monoflosse unseren Spaß, aber ganz ehrlich gesagt mit effektiver Technik  hatte das bei vielen von uns nichts zu tun. Es war halt der Funfaktor. Nun woher bekommen wir soviel kompetentes Wissen, dass wir auch noch die richtige Technik beim Monoflossentauchen einsetzen können. – KLAR EIN WORKSHOP, SOLL ES SEIN.
Unsere Heike Schwerdtner hat einen Workshop unter Leitung von Monika Hopf organisiert.
Endlich war es soweit, am Wochenende 23.10. fand der schon lang ersehnte Monoflossen Workshop statt.
Es trafen sich am Samstag Nachmittag 14 Teilnehmer in der SG Walhalla und Monika stand vor uns. Erster Eindruck. Wow, ist die cool drauf!
diw3Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und der theoretischen Einweisung in das Monoflossentauchen ging es dann gleich zur Sache. Entspannung, Atmung, Kräftigung und Dehnung  war angesagt. Viele Übungen und Figuren kommen aus dem Yoga und jeder von uns spürte Muskeln, von denen er nie geglaubt hätte, dass es diese Muskeln überhaupt  gibt. Am Abend  ging es dann ins Westbad, mit allen Flossen, welche wir hatten. Bifins, kurze Stummelflossen und auch den Monoflossen. Wozu brauchen wir kurze Flossen oder unsere Bifins? Wir sind in den fast zwei Stunden im Westbad genau eine Bahn mit Monoflosse getaucht. Alle dachten das ist ein Monoflossen Workshop! Monika hat uns mit den kurzen Flossen und den Bifins richtig eingeheizt. Alle waren nach dem Training nur noch platt. Also schnell duschen und gegenüber dem Westbad zum Eduardo Pizza essen. Neben der leckeren Pizza haben wir die Videos vom Training angeschaut. 
diw2Nach einer kurzen Nacht haben wir uns am Sonntag  07:30 Uhr gleich zur nächsten Trainingseinheit im Westbad getroffen. Wieder zwei Stunden im Wasser, jetzt kam die Monoflosse zum Einsatz. Viele der andren Badegäste haben uns daraufhin angesprochen. Kommentare wie „schaut cool aus“ oder „Erinnert mich an Delphine“ waren zu hören. Danach ging es zum Yoga und Mittagessen in die SG Walhalla und zum Freiwassertraining an den Murner See. Bojen setzen und unter fachkundiger und extrem motivierender Anleitung von Monika das Abtauchen mit der Monoflosse trainieren. Das Wasser hatte sagenhafte 12°C an der Oberfläche. Nach einer Stunde waren wir alle durchgefroren. Noch ein Gespräch am Auto und schon war ein interessantes, anstrengendes Wochenende zu ende. An dieser Stelle möchten wir uns bei dir, liebe Monika recht herzlich für das Wochenende bedanken. Aber auch bei unsere Heike für die grandiose Organisation. Vielen lieben Dank.
Wir haben viel gelernt, müssen jetzt trainieren und alles gelernte umsetzen. Viel Spaß  mit der Monoflosse.

Mike Börner